Vom 25. Oktober 2018 bis 27. Oktober 2018 stand für mich ein ganz besonderer Städtetrip auf dem Plan. Gemeinsam mit VisitBritain und der Reederei DFDS Seaways ging es für mich von Amsterdam (Ijmuiden) ins britische Newcastle Upon Tyne. Welche Erlebnisse ich auf der Kurzreise sammeln konnte und wie mir meine erste Fährfahrt gefallen hat, verrate ich euch in meinem Reisetagebuch.

Vlog zur Reise: Anreise & Erkundungen auf der DFDS Princess:

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25. Oktober 2018 – Anreise nach Amsterdam

Am Donnerstag, den 25. Oktober 2018, begann mein Kurztrip nach Newcastle in Leipzig. Vom Airport Leipzig Halle ging es mit Lufthansa zunächst nach Frankfurt am Main und von dort aus in Richtung der holländischen Metropole Amsterdam, die wir bereits im Frühjahr an Bord der A-Rosa brava besucht hatten.

Über den Wolken auf dem Weg nach Amsterdam

Am heutigen Tag blieb nicht viel Zeit für Sightseeing, denn am Flughafen angekommen, ging es direkt zum Hafen in Ijmuiden. Dort wartete auch schon die Princess Seaways auf mich, die mich über Nacht nach Newcastle bringen sollte. DFDS Seaways ist eine der führenden Fähreedereien Europas und verkehrt unter anderem auf beliebten Passagierrouten in der Nord- und Ostsee sowie auf dem Ärmelkanal. Die Besonderheit bei DFDS ist das Aufgebot an vielfältigen Angeboten. Neben „einfachen“ Fährfahrten, bietet die Reederei auch Mini-Kreuzfahrten und Pauschalreisen in den genannten Destinationen an. Für mich sollte „nur“ die Überfahrt nach Newcastle auf dem Plan stehen, wo mich dann noch eine weitere Nacht im Motel One erwarten würde.

Der erste Eindruck vom Schiff

Nach einer gut 30 minütigen Taxifahrt erreichten wir die Princess Seaways. Gemeinsam mit weiteren Teilnehmern der Pressereise teilten wir uns ein Taxi. Wobei die Fahrt knapp 80€ gekostet hat. Als Alternative gibt es aus Amsterdam nahe des Bahnhofes auch einen kostenlosen Bus-Shuttle von DFDS Seaways, den wir euch an dieser Stelle natürlich empfehlen würden, um Kosten zu sparen. Der Check-In an Bord des Schiffes verlief schnell und unkompliziert. Mit dem Reisepass verifiziert man sich und erhält seine Bordkarte, die gleichzeitig als Schlüssel für die Kabinentür fungiert.

Für mich ging es auf Deck 8 in eine Kabine der „Commodore-Class“. Dieser Kabinentyp ist komfortabler als die „normalen“ Kabinen an Bord. In der Kabinen besteht ein Platzangebot für drei Gäste und darüber hinaus wird ein Meerblick geboten. Zudem dürft ihr euch über eine Mini-Bar zur kostenlosen Entnahme freuen und es gibt für die Gäste der Kabine einen kostenlosen Internetzugang an Bord. Ein paar Impressionen der Kabine habe ich hier für euch zusammengestellt.

Alles in allem war ich sehr positiv von der Kabine überrascht. Sie bietet genug Platz, ein komfortables Bad und genug Tageslicht. Nur der Fön im Bad ist etwas leistungsschwach auf der Brust, wodurch vor allem Personen mit langen Haaren sicherlich einiges an Zeit einplanen müssen, um ihre Haare zu trocknen. Für diejenigen unter euch, die nicht auf deutsches TV-Programm auf der Überfahrt verzichten können, habe ich ebenfalls eine „schlechte“ Nachricht. Selbiges gab es auf meiner Tour nicht. Dies empfand ich allerdings nicht als Nachteil, da es genug alternative Beschäftigungsmöglichkeiten an Bord gibt.

Impressionen von der Princess Seaways:


Schiffsrundgang und Abendessen

Nach einer kurzen Verschnaufpause in der Kabine stand dann auch schon die Ausfahrt der Princess Seaways aus dem Hafen von Ijmuiden an. Um 17:30 Uhr legte die Fähre mit Kurs Richtung Newcastle bei leichtem Regen und kühlen Temperaturen ab.

Im Anschluss stand für uns dann eine Schiffsbesichtigung auf dem Programm, auf der uns ausgewählte Bereiche des Schiffes näher gebracht wurden. Besonders interessant war das rege Treiben im Küchenbereich zu beobachten, den man sonst wohl

Impressionen aus dem Küchenbereich der Princess Seaways.

nicht alle Tage erhalten kann. Obwohl die Princess Seaways kein Kreuzfahrtschiff im eigentlichen Sinne ist, so bietet sie doch einige Parallelen. Das Schiff verfügt über zwei Restaurants, diverse Bars, einen riesigen Bordshop, ein Casino und sogar kleine Kinosäle. Abwechslung wird hier für die ganze Familie geboten, sodass Langeweile wohl kaum an Bord aufkommen wird. Zum Abschluss der Führung wartete noch ein kleines Highlight auf uns: Wir durften die Schiffsbrücke besuchen und bekamen dort tolle Einblicke des anwesenden Offiziers. Leider ist es nicht möglich die dort aufgenommenen Fotos und Videoaufnahmen zu veröffentlichen.

Im Anschluss an die tollen Einblicke ging es dann zum Abendessen. Genau zur richtigen Zeit, denn mein Magen signalisierte mir nun auch langsam, das er hungrig sei. Um 20:00 Uhr begaben wir uns in das Buffet-Restaurant „Explorer‘s Kitchen“ an Bord. Hier erwartet euch ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen aus aller Welt. Angefangen bei Burgern und Hot Dogs aus den USA, über Köstlichkeiten aus Fernost bis hin zu Pasta und Pizza aus Italien. Darüber hinaus gibt es auch eine Salatbar sowie diverse Käse- und Wurstspezialitäten. Alles in allem hat mich die Auswahl positiv überrascht und ich denke, dass hier jeder das Passende finden wird. Im Übrigen sind die Mahlzeiten und Getränke bei der Buchung der Fährfahrt nicht inbegriffen, sondern müssen separat gebucht werden.

Folgend eine Übersicht der Preisgestaltung für die Verpflegung:

© Bildquelle: DFDS Seaways

Den Abend nutzte ich für weitere Erkundungen auf dem Schiff. Shoppingfreunde erwartet beispielsweise ein riesiger Bordshop. Die Auswahl reicht hier von bekannter Markenkleidung, Parfüms und Süßigkeiten bis hin zu elektronischen Kleingeräten. Wer sich lieber unterhalten und etwas Musik genießen möchte, der ist in der Bar bestens aufgehoben. Hier trat am Abend auch eine Liveband auf. Die Preise für Cocktails und Co. bewegen sich dabei auf einem vergleichbaren Niveau der großen Kreuzfahrtreedereien. So kostete beispielsweise ein Virgin Colada 4,90 Euro.

Reiselustig | AIDA Fan | Motorsportbegeistert | Schreiber bei Kreuzfahrt-Trend.de