Montag – Southampton (Ausflug nach London)
Nach einem erholsamen und weitgehend sonnigen Seetag erreichten wir nun den ersten Hafen unserer Reise. Eigentlich war geplant, dass die AIDAprima um 9:00 Uhr im Hafen festmachen sollte, doch der bereits dritte medizinische Notfall während der Reise zwang den Kapitän um Mitternacht einen Umweg über Dover zu nehmen. Somit machten wir erst gegen 10 Uhr im Hafen fest, sodass sich auch die Ausflüge merklich verzögerten und einiges an Hektik an Bord herrschte. Anstatt wie geplant um 10 Uhr, ging unser Ausflug erst halb 11 los und startete direkt mit einer nervigen Warterei im Treppenhaus. Da ein Facecheck durch die Behörden anstand, stauten sich die Gäste von Deck 3 beginnend bis ins Treppenhaus, sodass wir letztlich erst gegen um 11 in unserem Ausflugsbus saßen. Für uns stand heute der Ausflug „SOU 08“ – London zu Wasser und zu Land auf dem Programm und dieser Name schien wohl Programm zu werden. Großbritannien begrüßte uns mit einem typischen englischen Regen, doch die Hoffnung auf Wetterbesserung hatten wir noch nicht aufgegeben. Nach einer Stunde Fahrtzeit stand die erste Toilettenpause an. Auf einem Rasthof hatten wir gut 15 Minuten Zeit für einen Snack oder den obligatorischen Toilettengang. Natürlich hielten sich wie gewohnt auch einige nicht an die vereinbarte Zeit, sodass sich die Abfahrt nochmals etwas verzögerte.
Die Fahrt nach London war trotz des recht dichten Verkehres unterhaltsam. Dazu trugen vor allem unsere Reiseleiterin Trudi und Busfahrer Paul bei. Die gebürtige Niederländerin Trudi sprach exzellent deutsch und erzählte viele schöne Anekdoten über Land und Leute. Leider rächte sich die verspätete Abfahrt und wirkte sich negativ auf die Dauer des Ausfluges aus. Wir kamen erst gegen 14 Uhr in London an und es wurde im Prinzip direkt klar, dass wir keine Freizeit zur Erkundung der Stadt haben werden. Zunächst wurden uns einige der Highlights der Stadt wie das Regierungsviertel, das London Eye oder auch der Big Ben im Zuge einer Stadtrundfahrt gezeigt, bevor es am Tower of London zu Fuß weiter ging. Hier hatten wir gerade einmal rund 25 Minuten Freizeit. Da selbige viel zu kurz war, um sich eine Sehenswürdigkeit genauer anzusehen, entschieden wir uns einen kleinen Snack am Ufer der Themse zu uns zu nehmen. Gleichzeitig waren wir aber auch froh keine Euro in britische Pfund getauscht zu haben, da wir selbige durch die fehlende Freizeit sowieso nicht benötigten.
Darüber hinaus kann man wohl in fast jedem Shop und Bistro Londons mit der Kreditkarte zahlen. Eine Möglichkeit, die auch wir ausnutzten. Um 16 Uhr startete dann unsere Schifffahrt auf der Themse, die uns von dem Tower of London bis hin zur Station „Westminster Abbey“ führte. Passend dazu riss der Himmel über London auf und wir bekamen tatsächlich noch einige Sonnenstrahlen ab. Insgesamt dauerte die Fahrt auf der Themse rund 25 Minuten und zu unserer Enttäuschung ging es im Anschluss nach einem kurzen Fußmarsch direkt wieder in den Bus. Selbiger fuhr mit uns noch an weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Buckingham Palace oder dem Luxuskaufhaus „Harrods“ vorbei, doch unterm Strich muss man ehrlich sagen, dass wir uns von dem Ausflug mehr erhofft haben. Für Stau kann niemand etwas, doch letztlich ist es uns unverständlich wieso AIDA die eigenen Ausflüge so schlecht kalkuliert, dass diese zum Großteil gleichzeitig starten und durch die große Anzahl von Menschen erhebliche Zeitverzögerungen zustande kommen und so die zahlende Kundschaft um kostbare Ausflugszeit beraubt wird. Nichtsdestotrotz hat uns der erste Einblick in die englische Metropole gefallen, auch wenn selbiger viel zu kurz ausgefallen ist.
Unser Video zum Ausflug nach London:
→Per Klick auf das folgende Bild gelangst du direkt zum Video auf YouTube:
Kurz nach zwanzig Uhr kamen wir dann endlich wieder an Bord der AIDAprima an, wo wir nach einem kurzen Erfrischungsstopp auf unserer Kabine im „Bella Donna Restaurant“ zu Abend gegessen haben. Hier gibt es leider im Gegensatz zu den „Bella Donna Restaurants“ auf Blu, Sol, Mar und Stella keine Pizzen mehr. Hungrig vom Stuhl sind wir aber dennoch nicht gefallen. Da Janine obendrein eine kleine Naschkatze ist, ging es zum Abschluss noch in das neue Bedienrestaurant „French Kiss“, wo wir das Creme Brülee und die Macarons mit einem Espresso gekostet haben. Im French Kiss muss man üblicherweise einen Tisch reservieren. Da es aber schon nach 21 Uhr war, gab es einige freie Plätze. Im Anschluss erkundeten wir noch einige neue Ecken des Schiffes wie die Shops auf der AIDAplaza und schauten kurz bei einer Show im Theatrium zu.





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