Sonntag – Seetag auf dem Weg nach Southampton
Der erste Seetag auf der AIDAprima war vorrangig davon geprägt, dass wir uns das neue Schiff von „unten“ bis „oben“ ausführlich angesehen haben. Ausgangspunkt war Deck 3, wo die Pier 3 Bar nun um einiges erweitert wurde und man auch kostenlose Snacks beispielsweise in Form von Sandwiches für Ausflüge erhält. Eine schöne Neuerung, die uns gefallen hat. Ebenso ist das Schiffshospital auf Deck 3 vertreten, welches wir aber zum Glück nicht nutzen mussten.
Ein Deck darüber findet man nun die Rezeption, die um einiges größer ausfällt als noch auf den anderen Schiffen. Hier gibt es auch das Büro des Reisemanagers und einen kleinen Ausflugscounter, also alles wie gehabt. Richtig interessant wird es aber erst auf Deck 6. Hier ist die AIDA Plaza. Ein neuer zentraler Bereich der AIDAprima. Die Plaza erinnert etwas an eine kleine Einkaufsmall mit Einkaufsmöglichkeiten und Bistros und erstreckt sich von Deck 6 bis auf Deck 7. Auf Deck 6 findet man unter anderem die „Scharfe Ecke“ und die spanische „Tapas & Bar“. Ebenfalls finden sich hier die Zugänge zu der Disco „D6“ und der „Nightfly Bar“ sowie der „Spray Bar“. Letztere bietet eine ganz spezielle Besonderheit. So könnt ihr in dem Außenbereich der Spray Bar bis an den Bug der AIDAprima laufen und dadurch eine ganz spezielle Aussicht genießen, wie es so bisher auf keinem AIDA-Schiff möglich war.
Anschließend haben wir uns die um den AIDA Plaza liegenden Stores angesehen, die nun deutlich größer und abwechslungsreicher sind. Ebenfalls an der AIDA Plaza liegt der neue Magnum Pleasure Store. Hier könnt ihr euch für 3,50 Euro ein Eis nach euren Wünschen kreieren lassen. Hierfür stehen allerhand Toppings zur Auswahl, mit denen ihr euer Eis gestalten könnt. Unser Fall war das Ganze leider nichts, aber das hat nichts zu bedeuten, denn unser Fall ist auch das „normale“ Magnum-Eis nicht. Wir wollten es aber zumindest einmal ausprobieren. Auch dem Casino statteten wir einen Besuch ab. Selbiges kommt nun vollständig ohne Croupiers aus und verfügt ausschließlich über elektronische Spieltische. Dafür gibt es aber nun eine „Casino Bar“, die an das Theatrium angrenzt.
Im Anschluss ging es zum Mittagessen ins Marktrestaurant, welches trotz Seetag recht „leer“ war und wir keine Probleme bei der Platzsuche hatten. Im Anschluss wollte ich noch den Start zum Formel 1-Rennen in Baku schauen, bis wir es uns in unserem Wintergarten gemütlich machten und immer wieder die mittlerweile strahlende Sonne über der Nordsee auf unserem Balkon, bei einem lockeren Cocktail genossen. Wer am Seetag zudem die Aussicht auf das Meer genießen möchte, der sollte unbedingt dem neuen Skywalk auf Deck 15 einen Besuch abstatten. Selbiger ist vollkommen aus Glas und befindet sich sowohl Back- und Steuerbord am Heck des Schiffes. Hier fühlt man sich sprichwörtlich, als ob man über dem Meer schwebt, was schon ein tolles Gefühl ist.
Zum Ausklang des Nachmittags ging es für uns erstmalig zum Baden in den Beach Club. Hier schwammen wir ein paar Runden durch den Innen- und Außenbereich des Pools und machten es uns kurz im Whirlpool bequem, bis wir uns anschließend auf den Weg in das 4 Elements machten, um die neuen AIDA Racer-Rutschen auszuprobieren. Dummerweise kam ich selber am Anfang nicht so richtig in Schwung, sodass ich sogar fast „steckengeblieben“ bin. Nach und nach wurden die Rutschversuche aber immer besser und wir hatten eine Menge Spaß, auch weil man kaum Anstehen musste. Cool: Im Anschluss an euren Rutschversuch, könnt ihr eure Rutschzeit betrachten und euch so mit Freunden messen.
Am Abend entschieden wir uns für einen Besuch des Brauhauses. Selbiges ist bis auf die deutlich gesteigerte Größe gleich wie die Brauhäuser auf den Schwesterschiffen AIDAblu, AIDAsol, AIDAmar und AIDAstella. Soll heißen, dass ihr euch deftige Speisen bestellen könnt, die im Reisepreis inklusive sind und nur die Getränke bezahlen müsst. Zusätzlich stand ein Salatbuffet bereit, an dem man sich selbstständig bedienen konnte. Wir entschieden uns für das Schnitzel mit Pommes, welches wie gewohnt super geschmeckt und auch satt gemacht hat.



1 Kommentare
[…] […]
Comments are closed.